Mangan ist – genau wie Eisen – ein natürlich vorkommendes Spurenelement, das vor allem über das Grundwasser ins Hauswasser gelangt. Vor allem bei der Nutzung von Brunnenwasser kommt es häufig zu erhöhten Konzentrationen. Obwohl Mangan in geringen Mengen für den Körper wichtig ist, kann eine hohe Manganbelastung im Trinkwasser sichtbare und technische Probleme verursachen.
Typische Anzeichen für Mangan im Wasser
Ein erhöhter Mangangehalt zeigt sich oft durch dunkle, schwarze Ablagerungen auf Armaturen, Waschbecken oder in Haushaltsgeräten. Ähnlich wie bei Eisen führt auch Mangan zu Verfärbungen, Trübungen und kann den Geschmack des Wassers beeinträchtigen. Besonders bei Brunnenwasser kann manganhaltiges Wasser schnell zum Problem werden.

Mangan und Eisen – häufig gemeinsam im Wasser
In vielen Fällen treten Mangan und Eisen gemeinsam auf, da beide aus ähnlichen geologischen Schichten ins Grundwasser gelangen. Durch natürliche Prozesse wie Oxidation bilden sich Ablagerungen, die nicht nur optisch störend sind, sondern auch technische Anlagen belasten. Bei diesen Reaktionen kann auch Mangandioxid entstehen – eine feste, dunkelbraune Substanz, die sich in Leitungen und Geräten ablagern kann. Besonders in ländlichen Regionen mit eigenem Brunnenwasser ist dieser Effekt häufig zu beobachten.
Wie lässt sich Mangan aus dem Wasser entfernen?
Zur Entfernung von Mangan und Eisen werden spezielle Wasserfilter eingesetzt. Diese filtern zuverlässig Rückstände aus dem Wasser und sorgen für eine verbesserte Wasserqualität. Ein passender Wasserfilter ist damit ein zentraler Bestandteil einer nachhaltigen Wasseraufbereitung – nicht nur für sichtbare Sauberkeit, sondern auch für den Schutz Ihrer Leitungen und Haushaltsgeräte. Auch bei manganhaltigem Wasser lohnt sich der Einsatz einer Filteranlage, um langfristige Ablagerungen zu vermeiden.
Mangan als Spurenelement – sinnvoll, aber in Maßen
Zwar ist Mangan ein lebensnotwendiges Spurenelement, doch ein Manganmangel tritt bei gesunder Ernährung nur selten auf. Der eigentliche Bedarf wird in der Regel über die Nahrung gedeckt – nicht über das Trinkwasser. Eine zu hohe Konzentration ist daher nicht nur technisch nachteilig, sondern auch gesundheitlich fragwürdig.
Unsere Filteranlagen zur Enteisenung und Entmanganung
BESTE Anlagen filtern zuverlässig Eisen und Mangan aus Ihrem Brunnenwasser. Durch die offene Belüftung werden Gerüche entfernt und die Aggressivität von saurem Wasser reduziert. Oft sind die Kosten für eine eigene Wasserversorgung günstiger als für eine öffentliche Versorgung. Viele Landwirte haben deshalb bereits wieder ihr eigenes Brunnenwasser angeschlossen. Wir liefern Ihnen maßgeschneiderte Wasseraufbereitungsanlagen für kleine und große Anwendungsfälle mit Durchflussleistungen von 1-150 m³/h.
Vorteile von Filteranlagen zur Enteisenung und Entmanganung
+ Schutz der Leitungen und Anlagen
Verhindert Defekte an Leitungen durch Ablagerungen. Eisen und Mangan werden zuverlässig entfernt, sodass sich weniger Rückstände bilden. Bereits vorhandene Ablagerungen können sich nach und nach lösen. Gleichzeitig wird Korrosion vorgebeugt – kein Lochfraß oder Schäden an Leitungen, Behältern und Armaturen durch aggressives Wasser.
+ Sauberkeit und Hygiene im Alltag
Keine verschmutzte Sanitärkeramik, keine braunen oder schwarzen Ablagerungen. Auch Gelbfärbungen der Wäsche gehören der Vergangenheit an.
+ Zuverlässigkeit in der Landwirtschaft
Keine verstopften oder defekten Tränken und Tränknippel durch Verschmutzungen – für eine dauerhaft sichere Wasserversorgung im Stall.
+ Höhere Produktivität in der Viehzucht
Durch die verbesserte Wasserqualität wird die Tiergesundheit nachhaltig gestärkt, was sich positiv auf das gesamte Leistungsniveau auswirkt. Gleichzeitig führt die höhere Wasseraufnahme zu einer besseren Futterverwertung, wodurch Wachstum und Ertrag gesteigert werden können. Auch die Wirksamkeit von Medikamenten wird optimiert, da sauberes Wasser die Aufnahme und Wirkung unterstützt.
+ Kostenersparnis bei Eigenwassernutzung
Die Nutzung von eigenem Wasser verursacht keine zusätzlichen Bezugskosten und sorgt gleichzeitig für eine hohe Unabhängigkeit vom öffentlichen Wasserversorger. In Kombination mit wartungsarmen Wasserfiltern bleiben die laufenden Kosten dauerhaft gering. Dadurch amortisiert sich die Investition in eine Filteranlage meist innerhalb kurzer Zeit und bietet langfristig wirtschaftliche Vorteile.
Was wird herausgefiltert?
Im Brunnenwasser können sich eine Vielzahl von Stoffen ansammeln, die im gelösten Zustand nicht gefiltert werden können. Durch das hinzufügen von Luft können Eisen (Fe), Mangan (Mn) oder Ammonium ( NH4+) aus dem Wasser gefiltert werden. Als positver Nebeneffekt werden durch die offene Verdüsung Gase ausgegeben, die später die Leitungen beschädigen könnten.
Die Funktionsweise der Entmanganungsanlage
Um die gewünschte Wasserqualität zu erhalten, wird jede Anlage individuell zusammengestellt. Anhand den Rohwasserwerten wird das Filtermaterial zusammengestellt. Durch die genaue Abstimmung der Filtermedien lässt sich der pH-Wert regulieren und das gewünschte Ergebnis erzielen. Das Herzstück des offenen Kiesfilters liegt im inneren der Anlage. Eine besondere Versprühdüse verwirbelt das Wasser so stark, dass sich die Oberfläche des Wassers vervielfacht. Das begünstigt die Anreicherung mit Sauserstoff, der aus der Umgebung gezogen wird. Ein weiterer Vorteil der offenen Kiesfilter ist, dass keine zusätzliche Einheit angeschlossen werden muss um das Wasser mit Sauerstoff anzureichern. Die Enteisenungsanlage nimmt sich den Sauerstoff einfach durch die offene Kaskade aus der Umgebungsluft. Der angereicherte Sauerstoff bringt das gelöste Eisen und Mangan zur Oxidation. Im Oxidationsprozess fangen die gelösten Stoffe an auszuflocken und sammeln sich an der Oberfläche des Kieses.
Der Rückspülbetrieb
Um die Anlage zu reinigen muss diese in regelmäßgen Abständen zurückgespült werden. Dabei wird die Reinwasserkammer durch den Eigendruck vom Kessel gleichmäßig mit zuvor gereinigtem Wasser unter Druck gesetzt. Über den Düsenboden strömt das Reinigungswasser nun zurück durch das Filtermaterial. Sämtliche Ablagerungen die sich an der Oberfläche des Kiesbettes gesammelt haben werden so nach oben durch Filterkörper rausgedrückt und mittels Überlauftrichter aus der Filteranlage gespült.
Sonderausstattungen
Automatische Rückspülung:
Für maximalen Bedienkomfort lassen sich Filteranlagen zur Enteisenung und Entmanganung mit einer automatischen Rückspülfunktion ausstatten. Diese wird über eine programmierbare Zeitschaltuhr gesteuert und führt die Spülvorgänge in festgelegten Intervallen durch. Besonders bei schwankendem Wasserbedarf – etwa in Gärtnereien – empfiehlt sich eine mengenabhängige Steuerung. Die Rückspülung erfolgt dabei bevorzugt zu Zeiten mit geringem Verbrauch, meist in den Nachtstunden.
Automatische Luftpolsterergänzung:
Dank einer vollautomatischen Luftpolsterergänzung im Druckkessel entfällt das manuelle Nachfüllen von Druckluft vollständig. Das System sorgt eigenständig für den optimalen Luftanteil im Kessel und gewährleistet so einen dauerhaft stabilen Betrieb.
Sonderanfertigungen
Es kann schnell vorkommen, dass der Einbauort nicht mit den Kiesfiltern kompatibel ist. Als Hersteller der Enteisenungsanlagen haben wir zahlreiche Möglichkeiten, die Anlagen an die individuellen Anforderungen anzupassen.
Anpassungen in der Höhe oder Breite lassen sich in der Fertigung umsetzen. Gerne beraten wir Sie, welche Bauform für Sie in Frage kommt.

