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Anwendungen

Wasserqualität ist ein zentraler Faktor für Gesundheit, Technik und Umwelt. Unterschiedliche Anwendungen – von der Trinkwasserhygiene über Heizungswasser bis zu industriellen Prozessen – stellen ganz eigene Anforderungen an die Aufbereitung. Auf dieser Seite erfahren Sie, welche typischen Wasserprobleme auftreten können, welche Parameter wichtig sind und welche Lösungen Beste Wasser dafür anbietet.

Wichtige Parameter der Wasserqualität

Geruch & Geschmack

Abweichungen im Geruch oder Geschmack können auf Verunreinigungen oder Bakterien hinweisen. Diese sogenannten Indikatorparameter geben erste Hinweise auf die Wasserqualität.

Färbung & Trübung

Trinkwasser sollte klar und farblos sein. Gelbes oder braunes Wasser kann auf Eisen, Mangan oder Korrosion hindeuten. Die Trübung (NTU) zeigt ungelöste Partikel an – sie lässt sich mit einer Ultrafiltrationsanlage beseitigen.

pH-Wert

Der pH-Wert beeinflusst das Korrosionsverhalten von Materialien. Laut Trinkwasserverordnung liegt der Idealbereich zwischen 6,5 und 9,5. Abweichungen können auf chemische Ungleichgewichte hinweisen.

Elektrische Leitfähigkeit

Dieser Wert zeigt, wie viele gelöste Salze sich im Wasser befinden. Eine zu hohe Leitfähigkeit kann mit einer Umkehrosmoseanlage reduziert werden.

Gesamthärte

Die Gesamthärte beschreibt den Gehalt an Calcium- und Magnesiumionen. Mit einer Enthärtungsanlage lässt sich der Härtegrad anpassen – ideal für Haushalte, Gewerbe und Industrie.

Mineralien und Inhaltsstoffe

  • Calcium, Kalium, Magnesium: lebenswichtige Mineralstoffe ohne Grenzwerte, relevant für Ernährung und Stoffwechsel
  • Ammonium: entsteht durch Abwasser oder Düngemittel; kann zu Nitrit umgewandelt werden
  • Eisen & Mangan: verursachen Trübungen und Ablagerungen – Filteranlagen helfen
  • Nitrat & Nitrit: entstehen durch Düngung oder chemische Reaktionen in Leitungen – Filtration schützt die Gesundheit

Keime & Bakterien

Erhöhte Koloniezahlen bei 20 °C oder 36 °C, coliforme Keime, E. coli oder Enterokokken weisen auf eine mögliche mikrobielle Belastung hin. Mit einer UV-Entkeimung oder Ultrafiltration werden alle Keime sicher zurückgehalten und die Trinkwasserhygiene nachhaltig verbessert.

Weißes oder milchiges Wasser – harmlos, aber erklärungsbedürftig

Weißes oder milchig trübes Leitungswasser entsteht in den meisten Fällen durch feine Luftbläschen, die im Wasser gelöst sind. Diese Luft steht in den Wasserleitungen unter Druck. Sobald das Wasser aus dem Hahn fließt, sinkt der Druck – die Luft entweicht in Form winziger Bläschen und lässt das Wasser trüb erscheinen.

Dabei handelt es sich um ein rein physikalisches Phänomen und nicht um eine Verunreinigung. Das Wasser ist gesundheitlich völlig unbedenklich und kann bedenkenlos getrunken werden.

Ein typisches Merkmal:
Lässt man das Wasser kurz im Glas stehen, wird es von unten nach oben wieder klar, weil die Luftbläschen langsam nach oben steigen und entweichen.

Mögliche Ursachen sind:

  • Druckänderungen im Leitungssystem (z. B. nach Wartungsarbeiten)
  • Luft im Rohrnetz
  • Temperaturunterschiede, da kaltes Wasser mehr Luft speichern kann

Einfacher Test:
Füllen Sie ein Glas mit dem trüben, milchigen Wasser und beobachten Sie es einige Minuten. Klärt es sich von unten nach oben, war die Trübung durch Luft verursacht.

Wichtig:
Ist das Wasser nicht weißlich, sondern bräunlich, gelblich oder grünlich verfärbt, handelt es sich nicht um Luft. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an direkt an uns.