Die Lösung gegen Nitratbelastung im Trinkwasser. Nitrat ist in Grundwässern von Natur aus selten in hohen Konzentrationen vorhanden. In Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung kann der Grenzwert von 50 mg/l überschritten werden.
Viele Menschen sind auf Wässer aus eigenen Brunnen angewiesen. Dieses Wasser ist oftmals mit höheren Nitratwerten belastet. Die Reduktion des Nitratgehaltes in Brunnenwässern verbessert gleichzeitig die korrosionschemischen Verfahren des Wassers gegenüber verzinkten Stahlrohren. Zinkgeriesel wird entgegengewirkt, die Bildung von Nitrit, das in verzinkten Stahlrohren durch Reduktion aus Nitrat entstehen kann, unterbleibt.

Nitrathaltiges Wasser fließt in den Nitratfilter. Dort wird durch Ionenaustausch das Nitrat an das Austauscherharz gebunden. Nitratfreies Wasser fließt zum Verbraucher.
Das “erschöpfte” Austauscherharz wird mit einer leichten Kochsalzlösung regeneriert. Das Ionen-Austauscherharz wird nach der Regeneration gründlich gespült. Die Salz/Nitratlösung fließt ins Abwasser.
Funktionsweise des BESTE-Nitratfilters
BESTE-Nitratfilter sind für kleinere Verbrauchsmengen konzipiert. Die Filter arbeiten nach dem Prinzip des Ionenaustausches. Das nitrathaltige Wasser wird über ein Ionenaustauschharz geleitet, dadurch wird das Nitrat im Wasser gegen Chlorid ausgetauscht. Nach Durchfluss einer bestimmten Wassermenge ist die Kapazität des Ionenaustauscherharzes erschöpft und wird vollautomatisch mit einerschwachen Kochsalz-sole (NaCl) regeneriert. Das Chlorid bleibt im Harz zurück, Nitrat wird aufgenommen und fließt mit dem Natrium des Kochsalzes in den Abfluss. Das Ionenaustauscherharz wird mit Rohwasser gespült. Anschließend verfügt das Gerät wieder über seine volle Kapazität. Die Regeneration wird über einen Mikroprozessor automatisch gesteuert. Er misst den Wasserverbrauch und errechnet die verbleibende Kapazität. Reicht dieser Wert für den kommenden Tag nicht mehr aus, wird die Regeneration automatisch durchgeführt. Das Regeneriersalz wird jährlich 1 – 2 x nachgefüllt. Aus hygienischen Gründen kann von Zeit zu Zeit eine problemlose Desinfektion mit Peressigsäure erforderlich sein.
Technische Daten
- zul. Betriebsdruck 1,5 – 8,0 bar
- max. Wassertemperatur 40 °C
- Netzanschluss 230 V/50 Hz (Anlagenbetrieb mit Schutzkleinspannung 12 V/100 mA)
| CX-N | 11 | 17 | 26 | |
|---|---|---|---|---|
| Anschlussdaten | ||||
| Anschlussnennweite | [DN] | 25 | 25 | 25 |
| Elektrische Leistung | [W] | 1,9 | 1,9 | 1,9 |
| Schutzart | IP 54 | IP 54 | IP 54 |
| Leistungsdaten CX-N | 11 | 17 | 26 | |
|---|---|---|---|---|
| Nenndurchfluss | [m³/h] | 2,0 | 2,6 | 3,0 |
| Druckverlust bei Nenndurchfluss | [bar] | 0,8 | ||
| Kapazität NO3 | [g x m³] | 176 | 272 | 416 |
| Salzverbrauch pro Regeneration | [kg] | 0,9 | 1,4 | 2,1 |
| Salzvorrat | [kg] | 26 | 62 | 62 |
| Maße CX-N | 11 | 17 | 26 | |
|---|---|---|---|---|
| Länge | [mm] | 605 | 605 | 605 |
| Breite | [mm] | 340 | 340 | 340 |
| Höhe | [mm] | 670 | 1.120 | 1.120 |
Wie gelangt Nitrat ins Wasser?
Nitrat entsteht hauptsächlich durch die intensive Landwirtschaft, bei der stickstoffhaltige Düngemittel eingesetzt werden. Diese gelangen über den Boden ins Grundwasser – insbesondere bei Überdüngung. Das führt dazu, dass das Trinkwasser vieler Regionen belastet ist. Vor allem Brunnenwasser weist oft einen erhöhten Nitratgehalt auf. Die Folge: Das Wasser entspricht nicht mehr der geforderten Qualität. Eine dauerhaft hohe Nitratkonzentration ist daher kritisch zu betrachten – sowohl für die Umwelt als auch für die Gesundheit.
Welche Risiken birgt Nitrat im Trinkwasser?
Zu hohe Nitratwerte sind nicht harmlos. Sie können gesundheitliche Folgen haben – besonders für Säuglinge. Denn im Körper wird Nitrat zu Nitrit umgewandelt. Auch Nitrit kann die Gesundheit beeinträchtigen und die Sauerstoffaufnahme im Blut stören. Studien zeigen, dass eine erhöhte Nitritbelastung langfristig unerwünschte Effekte haben kann. Deshalb legt die Trinkwasserverordnung einen klaren Grenzwert für Nitrat im Wasser fest. Wird dieser Grenzwert überschritten, spricht man von einer Nitratbelastung, die durch regelmäßige Prüfungen an Messstellen festgestellt wird.
Nitratkonzentration erkennen – Wasserqualität sichern
Eine hohe Nitratkonzentration ist mit bloßem Auge nicht erkennbar. Erst Laboranalysen geben Aufschluss über den tatsächlichen Nitratgehalt. Die Ergebnisse der Messstellen und der jährliche Nitratbericht zeigen deutlich: In vielen Regionen Deutschlands ist das Grundwasser dauerhaft belastet – mit direkten Auswirkungen auf die Wasserqualität im Haushalt. Auch das Trinkwasser sollte regelmäßig geprüft werden, um langfristige Risiken durch Nitrat zu vermeiden. Hohe Nitratwerte sind besonders dort zu finden, wo der Boden durch intensive Bewirtschaftung stark mit Stickstoff überdüngt wurde. Nitrat zählt heute zu den häufigsten Schadstoffen in der Wasseranalyse und ist ein zentraler Indikator für Umweltbelastung.
Jetzt Wasseranalyse durchführen und Nitratwerte zuverlässig bestimmen
Was kann gegen Nitrat im Wasser helfen?
Mit dem passenden Wasserfilter lässt sich Nitrat zuverlässig reduzieren. Moderne Filtersysteme verbessern nicht nur den Nitratgehalt, sondern schützen Ihre Gesundheit und Ihre Technik. Besonders bei der Nutzung von Brunnenwasser sind Wasserfilter ein wichtiger Bestandteil der Haushaltsvorsorge. So können Trinkwasser, Grundwasser und sogar angrenzende Gewässer nachhaltig geschützt werden. Auch ein effektiver Schutz vor Nitrit wird durch geeignete Filtertechnik erreicht. Gleichzeitig sollte der Einsatz von Stickstoff in der Landwirtschaft reduziert werden, um die Belastung des Bodens und des Grundwassers langfristig zu senken. Eine gezielte Reduktion von Nitrat ist dabei der wichtigste Schritt.
Für mehr Sicherheit und nachhaltigen Schutz
Der Einsatz von Filterlösungen ist ein erster Schritt, die Nitratbelastung im Haushalt zu senken. Gleichzeitig muss auch die Landwirtschaft nachhaltiger mit Stickstoff-Düngern umgehen, um den Boden weniger zu belasten. Nur so lassen sich erhöhte Nitratwerte auf Dauer vermeiden und die Qualität von Trinkwasser und Grundwasser dauerhaft sichern. Auch eine Orientierung an den Vorgaben der Trinkwasserverordnung hilft dabei, eine stabile Versorgung mit sauberem Wasser zu gewährleisten – ganz ohne übermäßige Nitratwerte oder Nitritbelastungen.
