Mikroplastik im Trinkwasser wird zunehmend untersucht. Die winzigen Kunststoffpartikel können sowohl in Flaschenwasser als auch im Leitungswasser vorkommen. Doch wie viel Mikroplastik steckt tatsächlich im Wasser, ist es gesundheitsschädlich und wie kann man Mikroplastik aus Wasser filtern? Mit geeigneten Filterverfahren wie der Umkehrosmose lässt sich die Belastung gezielt reduzieren.
Was ist Mikroplastik und wie gelangt es ins Trinkwasser?
Mikroplastik sind Kunststoffpartikel, die kleiner als fünf Millimeter sind. Sie entstehen beispielsweise durch Reifenabrieb, synthetische Kleidung oder den Zerfall von Kunststoffverpackungen. Über Abwasser, Böden und Gewässer gelangen die Partikel in den Wasserkreislauf.

Auch Mikroplastik im Leitungswasser wurde bereits nachgewiesen. Die Trinkwasseraufbereitung kann viele dieser Partikel entfernen, eine vollständige Mikroplastikfreiheit lässt sich jedoch nicht grundsätzlich garantieren.
Wie viel Mikroplastik ist im Leitungswasser?
Eine allgemeingültige Angabe zur Menge von Mikroplastik im Trinkwasser gibt es bisher nicht. Die gemessenen Konzentrationen unterscheiden sich je nach Wasserquelle, Aufbereitung und Untersuchungsmethode erheblich.
In der EU wurden in verschiedenen Untersuchungen Werte zwischen 0,0001 und 440 Partikeln pro Liter dokumentiert. Diese Spannweite ist jedoch kein Durchschnittswert für deutsches Leitungswasser.
Ob Mikroplastik im Trinkwasser langfristig gesundheitsschädlich ist, lässt sich derzeit nicht abschließend beurteilen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht weiteren Forschungsbedarf, insbesondere bei sehr kleinen Kunststoffpartikeln.
Mikroplastik aus Wasser filtern – welche Möglichkeiten gibt es?
Nicht jeder Wasserfilter kann Mikroplastik zuverlässig entfernen. Entscheidend sind die Partikelgröße und die eingesetzte Filtertechnik.
- Mechanische Filter: Halten größere Kunststoffpartikel zurück.
- Aktivkohlefilter: Können je nach Aufbau Partikel zurückhalten, sind jedoch hauptsächlich für bestimmte gelöste Stoffe sowie Geruchs- und Geschmacksverbesserungen ausgelegt.
- Ultrafiltration: Entfernt Partikel, die größer als die Poren der Membran sind.
- Umkehrosmose: Nutzt eine besonders fein trennende Membran, die Mikroplastik und zahlreiche weitere unerwünschte Wasserinhaltsstoffe reduzieren kann.
Mikroplastik aus Leitungswasser entfernen: Produkte im Überblick
Mikroplastik reduzieren mit dem BESTE-Trinkwassersystem Premium UO
Das BESTE-Trinkwassersystem Premium UO nutzt moderne Umkehrosmose-Technologie zur weitergehenden Aufbereitung von Leitungswasser. Die Anlage wird platzsparend unter der Küchenspüle installiert und reduziert neben Mikroplastik auch verschiedene andere unerwünschte Wasserinhaltsstoffe.
Das tanklose System verfügt über eine automatische Hygienespülung, eine LED-Qualitätsanzeige und einen integrierten Leckageschutz. Mit einer Filterleistung von bis zu 2,1 Litern pro Minute bietet es eine komfortable Lösung für die Trinkwasseraufbereitung im Haushalt.
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Wir ermitteln die passende Anlage anhand Ihrer Wasserhärte, Haushaltsgröße und Einbausituation.
Kostenlos beraten lassenWie wird das Wasser auf Mikroplastik getestet?
Mikroplastik im Wasser lässt sich durch spezielle Laboruntersuchungen nachweisen. Dafür werden Wasserproben gefiltert und die zurückgehaltenen Partikel analysiert.
Zum Einsatz kommen unter anderem FTIR- und Raman-Spektroskopie. Diese Verfahren ermöglichen die Identifizierung verschiedener Kunststoffarten. Einfache Trinkwasser-Schnelltests für zu Hause sind dafür in der Regel nicht geeignet.
Häufige Fragen zu Mikroplastik im Trinkwasser
Wie viel Mikroplastik ist im Trinkwasser?
Die Menge variiert je nach Wasserquelle, Aufbereitung und Untersuchungsmethode. Eine einheitliche durchschnittliche Belastung für deutsches Trinkwasser lässt sich bislang nicht zuverlässig ableiten.
Wie viel Mikroplastik ist im Leitungswasser?
Auch im Leitungswasser können Mikroplastikpartikel vorkommen. Wie viele Partikel tatsächlich enthalten sind, hängt von der Wasserqualität und der verwendeten Messmethode ab. Eine genaue Bestimmung ist nur durch eine geeignete Laboruntersuchung möglich.
Wie wird das Wasser auf Mikroplastik getestet?
Für einen Mikroplastiktest wird eine Wasserprobe im Labor untersucht. Spezielle Verfahren wie FTIR- oder Raman-Spektroskopie helfen dabei, Kunststoffpartikel zu identifizieren und ihre Größe sowie Zusammensetzung zu bestimmen.
Kann man Mikroplastik aus Wasser filtern?
Ja. Geeignete Membranfiltrationsverfahren wie Ultrafiltration und Umkehrosmose können Mikroplastik aus Wasser entfernen beziehungsweise deutlich reduzieren. Entscheidend sind die Membraneigenschaften, die Partikelgröße und der ordnungsgemäße Betrieb der Anlage.
Entfernt eine Umkehrosmoseanlage Mikroplastik?
Umkehrosmoseanlagen eignen sich aufgrund ihrer feinen Membranen zur wirksamen Reduzierung von Mikroplastik. Die konkrete Rückhaltewirkung hängt vom jeweiligen System, den technischen Eigenschaften und den Betriebsbedingungen ab.
Ist Leitungswasser mit Mikroplastik gefährlich?
Mikroplastik wurde in Trinkwasser nachgewiesen. Ob die dort vorkommenden Mengen langfristig gesundheitliche Schäden verursachen, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Ein Nachweis allein bedeutet deshalb nicht, dass das Trinkwasser gesundheitlich bedenklich ist.


