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Heizungswasser

 

heizungswasser_beste_wasseraufbereitung

WARUM HEIZUNGSWASSER AUFBEREITEN?

Moderne Heizsysteme arbeiten wesentlich effizienter, als ihre Vorgängermodelle. Sie verbrauchen weniger Energie, um den benötigten Wärmebedarf bereit zu stellen. Neben elektronischen Fühler- und Steuereinheiten sind heutzutage auch solche Bauteile wesentlich kompakter und effektiver, in denen die Wärme an das Wasser abgegeben wird. So sind in den sogenannten Wärmetauschern die Wandstärken und die Durchmesser der Fließkanäle so gering wie möglich, um eine annähernd verlustfreie Übertragung der Wärme zu gewährleisten.

Durch die heute vielfach eingesetzten Pufferspeicher ist zudem ein sehr großes Wasservolumen im Verhältnis zu der wärmeübertragenden Fläche im Wärmetauscher des Heizkessels vorhanden. Durch die große Menge Heizungswasser kann eine Vielzahl störender Inhaltsstoffe vorhanden sein, welche sich beispielsweise in Form von Kalk im Wärmetauscher absetzen und dort zu Störungen führen. Da der Wärmetauscher im Verhältnis zur Menge der störenden Wasserinhaltsstoffe meist nur eine kleine Fläche aufweist, nimmt dieser relativ schnell Schaden – wesentlich schneller, als dies bei alten Wärmeerzeugern der Fall war.

Wie bei allen modernen Bauteilen nimmt auch bei Heizungsanlagen mit zunehmender technischer Raffinesse die Störungsanfälligkeit zu. Moderne effiziente Produkte verlangen nach sachgemäßer Handhabung und idealen Betriebsbedingungen. So verhält es sich auch bei modernen Heizungsanlagen.

 

WELCHE KONSEQUENZEN HAT FALSCHES HEIZUNGSWASSER?

Wenn das Heizungswasser nicht aufbereitet wird und dadurch nicht den Qualitätsanforderungen entspricht, wird meist die Energieeffizienz stetig verschlechtert. Wie im Wasserkocher oder anderen Produkten, bei denen Wasser erhitzt wird, bilden sich Kalkablagerungen. Dieser Kalk legt sich auf die wärmeübertragenden Flächen im Heizkessel oder Wärmetauscher, schränken deren Funktion ein oder blockieren gar den kompletten Durchfluss. Einige Quellen sprechen bei einer Kalkschicht von 1 mm Stärke bereits von Energieeinbußen von bis zu 7,5%! Ein hoher Kalkgehalt, also eine hohe Gesamthärte des Heizungswassers, kann die Funktion der Heizung durch Kalksteinbildung stark einschränken.

Im gesamten Heizungssystem kann das falsche Heizungswasser auch Korrosion begünstigen. Neben dort auftretenden Schäden, wie defekte Pumpen oder verschlammte Heizkreise, können die Korrosionsprodukte (Rost) auch in den Heizkessel gelangen und dort Schäden verursachen. Im Hinblick auf den Korrosionsschutz in der Heizungsanlage sind die elektrische Leitfähigkeit und der pH-Wert des Heizungswassers wichtige Parameter, wobei auch stets der anzunehmende Sauerstoffgehalt in der Heizung nicht vernachlässigt werden darf – denn der Sauerstoff ist letztendlich das Nahrungsmittel der Korrosion.

Neben technischen Problemen erwartet den Betreiber der Heizung bei falscher Aufbereitung des Heizungsfüllwassers ein Garantieverlust für den Heizkessel oder andere kostspielige Bauteile. Alle Hersteller der Heizkessel schreiben in Ihren Garantiebedingungen die für den Erhalt der Garantie notwendige Wasserqualität vor und berufen sich hierbei in vielen Fällen auf Richtlinienempfehlungen.

 


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